Letterings folieren.

Mit dem Laserdrucker. Was man braucht. Und wie es funktioniert.

Ihr braucht:

• digitalisiertes Lettering

• Laserdrucker – oder die Möglichkeit, einen Laserausdruck zu machen (Copyshop, Büro etc.)

• Papier (am besten funktioniert es auf glattem Papier, für Karten z. B. ColorCopy 250-350 g/m2 (Partnerlink)

Laminiergerät (Partnerlink)

iCraft Deco Foil  (Partnerlink) von Therm-o-web (eine Rolle enthält 5 Einzelbögen ca. 15,2 cm x 30,5 cm) oder

Heidi Swapp Minc Reactive Foil (Partnerlink) (je Rolle ca. 31 cm x 3m)

 

1. Schritt: das digitalisierte, schwarze Lettering auf dem gewünschten Format und Papier ausdrucken. (einen der vielen Wege, wie analoge Letterings digitalisiert werden können, beschreibe ich hier oder hier)

 

Letterings folieren mit dem Laserdrucker
Letterings folieren mit dem Laserdrucker

 

2. Schritt: die Folie ein bisschen größer als das gedruckte Motiv (aber kleiner als das Kartenformat) zuschneiden.

 

Letterings folieren mit dem Laserdrucker

 

3. Schritt: nun die Folie auflegen (farbige Seite nach oben!), glatt streichen und durch das vorgeheizte Laminiergerät laufen lassen.

(Wenn ihr ein MINC-Laminiergerät besitzt, müssen Folie und Papier in eine Schutzfolie gelegt werden, bei „normalen“ office-Laminiergeräten habe ich die besten Erfahrungen ohne Schutzfolie drumrum gemacht. Also nur Papier und Folie durchschieben. Keine Angst, die Folie schmilzt nicht und das Gerät bleibt auch heil.)

 

Letterings folieren mit dem Laserdrucker

 

4. Schritt: kurz abkühlen lassen, Folie abziehen, fertig.

 

Letterings folieren mit dem Laserdrucker
Letterings folieren mit dem Laserdrucker

 

Ein paar Infos noch:

Das allerwichtigste ist, dass das Lettering auf einem LASERdrucker ausgedruckt werden muss. Es funktioniert nicht mit einem Tintenstrahldrucker!

Warum: Laserdrucker drucken mit Toner und dieser heizt sich beim Durchlaufen des Laminiergeräts auf. Auf dem erhitzten Toner bleibt die Folie dann haften und auf den tonerfreien Stellen lässt sie sich ohne Rückstände abziehen.

Ein Irrtum hält sich hartnäckig in den Weiten des Internets: es heißt, man muss die gedruckten Sachen ganz frisch aus dem Drucker sofort durchs Laminiergerät laufen lassen. Das ist falsch: einmal gedruckt, hält sich der Toner für Tage, Wochen, Monate. Er verändert sich nicht und beim Ergebnis gibt es keinen Unterschied, ob frisch gedruckt oder nicht.

Lasst euch nicht entmutigen, wenn die ersten Versuche nicht gleich perfekt sind. Es gibt so viele Faktoren, die einen Einfluss auf das Ergebnis haben: zu wenig Hitze, zu viel Hitze, die Oberflächenbeschaffenheit des Papiers kann eine Rolle spielen, zu wenig Toner (das kann passieren, wenn die Kartusche z. B. nicht mehr voll ist usw.) Da bleibt wirklich nur rantasten. Eine pauschale Aussage auf „Woran liegt es, wenn …“ ist nämlich kaum zu treffen.

Ihr seht, so schwierig ist es gar nicht (wenn man denn erstmal die für sein Material perfekten Einstellungen gefunden hat ;-) Und dann werden die Ergebnisse einfach toll!

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

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